Beliebte Vornamen #4 [oder so]

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Suchzettel in der Innenstadt. Eigentlich traurig, aber ich freute mich ein bisschen über den für einen Kater so treffenden Namen “Mausi”.
Dann kam mir der Gedanke, ob die Geschichte vielleicht eine ganz andere ist. Der Kater wird vermisst und Mausi ist auch weg. Beziehungsweise der Kater wird vermisst, weil just seit dem Mittagessen Heiligabend Mausi weg ist. Oh. (“Na, Herr Kater, mit wem feiern Sie dieses Jahr?” “Ach, Mausi und ich haben ein Festmahl im kleinen Kreis und dann muss ich verschwinden…”)

 

12 von 12. Naja, fast.

In einigen Blogs spielen sie “12 von 12″. Das scheint keine ganz feste Regeln zu haben, man muss nur am 12. eines Monats 12 Fotos machen und sie verbloggen, mit oder ohne Text. Eigentlich nett, finde ich als bekennender Freund der Serienfotografie, und wollte das auch längst schon einführen. Am besten wahrscheinlich am ersten 12. eines Jahres.
Soweit also zu den einfach Regeln, denn der 12. ist schon vorbei und das fiel mir erst am 13. auf.
Ich habe jetzt auch keine ernsthaften Fotos gemacht (ist auch gerade schwierig, weil ich meist nur eine Hand frei habe), sondern mehr oder weniger zufällige Schnipsel des Tages mit meinem (jetzt neu: fotofähigen!) Handy aufgenommen. Und das nicht am 12. Aber nun. Im Februar versuche ich es wieder.

Vor allem habe ich zwar Baby getragen, gestillt oder gewickelt, aber außerdem war das:

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WP_20140114_055 WP_20140115_001 WP_20140115_007 WP_20140115_009 WP_20140115_011 WP_20140115_031WP_20140115_038WP_20140115_036 WP_20140116_021Wie man sieht, wohne ich zZt vorwiegend auf dem Sofa. Von oben nach unten:
Mit Nuno einen Martha-Kuchen für das gemeinsame Kita-Frühstück gebacken; Nuno hat sich und seine Schwester draufgemalt – zu diesem Zweck erstmals die Tragehilfe ausprobiert (man sieht zwar wenig, aber für die Dauer eines Kuchens hat es geklappt) - U3 beim Kinderarzt – ein Mandelhörnchen (hier: Zustand danach) – Pakete für uns und für die Nachbarn angenommen. Unsere aufgemacht – angefangen, den neuen Geburtstagskalender zu befüllen – über die angekommenen Geburtsanzeigen gefreut – über Geschenke für M und B gefreut <3 –  Nuno und Pingui vom Kindergarten abgeholt – die unglaublich vielen Glückwunschkarten durchgeguckt und Adressen rausgesucht – angefangen, unsere Karten zu schreiben und genau einen Umschlag geschafft – ein Häppchen Italienisch.

 

Mit Bleistift denken

Isa erzählt ein bisschen von Zwischenstationen auf dem Weg zu ihrem Beruf als Literaturübersetzerin. Vor allem aber zeigt sie uns dabei ein altes, gründlich bearbeitetes Blatt, eine Manuskriptseite, auf welcher der Ausgangstext von den Anmerkungen, Übersetzungsüberlegungen und Pfeilen völlig umrankt und überwuchert wird. (Unlesbar war er vor dieser gründlichen Bearbeitung auch schon, für mich jedenfalls.) Wunderschön. Ich liebe solche Skizzentextblätter. Einmal habe ich mir von einer Studentin das Blatt mit ihren vielfarbigen Überlegungen um ein zu interpretierendes Gedicht herum schenken lassen, einfach weil ich dieses gekritzelte Denken so gerne anschaue. Schön.

Frühlingsanfang

Frühlingsanfang bei Stoikern. Das Kind wartet, dass der Sand auftaut. Bis dahin gibt es Eiskuchen. Und die Amsel auf dem Balkon lässt sich einschneien, reglos.

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“Tummetott spricht zu ihnen. Wichtelworte raunt er ihnen zu: ‘Viele Winter und viele Sommer sah ich kommen und gehn. Geduld nur, Geduld! Der Frühling ist nah.’” (Astrid Lindgren: Tomte Tummetott. Ü: Silke von Hacht.)