Mit Bleistift denken

Isa erzählt ein bisschen von Zwischenstationen auf dem Weg zu ihrem Beruf als Literaturübersetzerin. Vor allem aber zeigt sie uns dabei ein altes, gründlich bearbeitetes Blatt, eine Manuskriptseite, auf welcher der Ausgangstext von den Anmerkungen, Übersetzungsüberlegungen und Pfeilen völlig umrankt und überwuchert wird. (Unlesbar war er vor dieser gründlichen Bearbeitung auch schon, für mich jedenfalls.) Wunderschön. Ich liebe solche Skizzentextblätter. Einmal habe ich mir von einer Studentin das Blatt mit ihren vielfarbigen Überlegungen um ein zu interpretierendes Gedicht herum schenken lassen, einfach weil ich dieses gekritzelte Denken so gerne anschaue. Schön.

Veranstaltungshinweis für Hamburg: KINO

Werbung!

In Hamburg / St. Pauli kuratiert mein liebster Cousin Neiki eine Filmreihe: plakatieren verboten – die street art reihe.” Die Filme laufen im b-movie in (auf?) St.Pauli.
Dafür möchte ich dringend werben, am besten in seinen eigenen Worten:



liebe kino- und kunstfreunde,
in diesem monat wird im b-movie “plakatieren verboten – die street art reihe” gezeigt.
zusammen mit manja malz kuratiere ich diese reihe. wir haben ein sehenswertes programm zusammengestellt und wollen euch natürlich alle filme ans herz legen.
bereits gestern wurde die reihe eröffnet mit dem banksy-film “exit through the gift shop” (weitere vorführungen am 21.4, 28.4. und 1.5.).
des weiteren zeigen wir “inside out” (dänemark 2005), “rash” (australien 2007) und “unlike u – trainwriting in berlin” (deutschland 2010).
alle termine und informationen zu den filmen findet ihr auf der seite vom b-movie .
an zwei abenden (2.4. und 30.4.) zeigen wir außerdem unter dem titel “urban art & performance art” verschiedene kurzfilme, die sich um die künstlerische auseinandersetzung mit dem öffentlichen raum drehen. so z.b. die großartigen berliner filme “fliegenpflicht für quadratköpfe“, “die neonorangene kuh” oder den australischen “the mystery of flying kicks“.

nicht zuletzt gibt es den “schnipselabend” (16.4.), an dem wir ein buntes sammelsurium aktueller internet(kurz)filme zum thema zeigen und damit stärker auf die ganze bandbreite sowie neue strömungen der urban art eingehen.
das kino b-movie findet ihr in der brigittenstraße 5 (im hinterhof) auf st. pauli.
kommt vorbei, schaut’s euch an und habt freude an diesen tollen filmen!


Also, Hamburger! Da geht Ihr alle hin, ja? Fein.

(Und Hamburger Blogger dürfen natürlich auch den Flyer mitnehmen und Werbung machen.)

40 Tage Buenos Aires [31]

Tag 31, 18. März 2010: Kleine Demonstration auf der Av. Corrientes, Richtung Obelisk und dann Ministerio de Educación.

Fast jeden Tag wird hier irgendwo demonstriert, protestiert, eine Straße blockiert oder eine Brücke gesperrt. Gestern machten Anti-Kirchner-Demonstranten für eine oder mehr Stunden die Brücke Pueyrredón dicht, heute stolperte ich auf dem Heimweg in den eher kurzen Aufmarsch von Universitätsdozenten, die einen 48-stündigen Streik ankündigen, um gegen ihre schlechte Bezahlung zu protestieren.
Vielleicht sollte ich von meiner selbstaufgestellten Regel ablassen, dass das Foto im Blog immer vom gleichen Tag sein muss. Bevor ich ein vernünftiges Bild habe – ich renne mit B in der Karre und meinen roten Sandalen immer wieder an den sich stauenden Autos vorbei, um eine bessere Perspektive zu bekommen, aber die Demonstranten haben es eilig und hängen mich an jeder Kreuzung wieder ab – fängt es derart an zu regnen, dass ich umdrehen und B ins Trockene bringen muss. Ich renne also auf der etwas leereren Parallestraße zur Corrientes wieder zurück, zum Glück ist es nicht weit. Die ersten Mädchen, die mir entgegenkommen, kommentieren noch mitleidig “das arme Baby wird ganz nass”, an den erheiterten Gesichter der anderen Passanten kann ich dann erkennen, dass es B. gut geht. Er liebt Wasser, und durch strömenden Regen zu rennen findet er wahnsinnig komisch, er quietscht und lacht im Wagen und leckt sich die nassen Arme ab. Der Regen wächst sich dann, als wir zu Hause sind, zu einem heftigen Gewitter aus, erst jetzt, nach Mitternacht, lässt es nach.

Dass die Regenfälle zu so heftigen Überschwemmungen führen hat seinen Grund auch in der verfehlten Baupolitik. Die innerstädtischen Viertel, die beim großen Regen vor 4 Wochen am stärksten von Hochwasser betroffen waren, sind wie zum Beispiel Palermo Viertel, in denen in den letzten Jahren massiv die alten Baustruktur, nämlich traditionelle niedrige und wunderschöne Häuser mit Innenhöfen, niedergerissen und durch Hochhäuser ersetzt wurde. In den alten Häusern lebten wenige Familien, und nun wohnen statt zehn Familien in einer Cuadra, einem Straßenblock, hundert. Die Entwässerungssysteme sind aber für zehn Familen ausgerichtet, und da dies nicht nur an einer Ecke so ist, sondern überall, kollabiert die Kanalisation, sobald etwas mehr als die durchschnittliche Menge Regen fällt. Abgesehen davon ist es ein Jammer um die alten Häuser und das typische Straßenbild, das den Reiz dieser beliebtesten Viertel ausmacht, aber das mag jenseits der offensichtlichen Unvernunft ja Geschmacksache sein.
Vor der Demo und dem Regen waren B. und ich nochmal in ein paar Buchläden, Perlen suchen, allerdings ohne rechte Resultate, und ich war in einer Fotographie-Ausstellung im Centro Cultural San Martín. Es sind Bilder von Diego Aráoz, “Santa Lucía. Arqueología de la violencia”. Die Serie von ziemlich dunklen Schwarz-weiß-Fotos dokumentiert eine in der Diktatur als Gefängnis genutzte alte Fabrikanlage in der Provinz Tucumán. Einige der Bilder sind gut (und natürlich hadere ich gewaltig mit meiner heutigen Ausbeute), allerdings kann ich nur auf wenigen das erkennen, was sie ausdrücken sollen: Die Spuren der Gewalt, die auch nach 30 Jahren noch an den Gebäuden sichtbar sein sollen. Manches ist offensichtlich und eindrücklich, wie die in die Wände eingeritzten Initialen, andere Fotos überzeugen auch ganz ohne den Kontext, wie das einer heruntergekommenen Wand, auf der in Großbuchstaben “FELIZ DIA” (“glücklicher Tag”, auch im Sinne von “herzlichen Glückwunsch”) steht. Bei vielen sehe ich aber trotz Hintergrundinformation nicht mehr als alte Wände oder Bodenfliesen.
Was ich unabhängig von den oft sehr hochwertigen einzelnen Ausstellungen bemerkenswert finde, ist die meines Erachtens hier sehr niedrige Schwelle zu Kultur. Das ist sehr schön und wird, soweit ich das sehe, auch genutzt. Die vielen Kulturzentren bieten das meiste kostenlos an, auch beide Foto-Ausstellungen, die ich besucht habe, waren ohne Eintritt. Die heutige Ausstellung war in der Galerie des Theaters San Martín gehängt, und auch wenn die Vorstellungen erst spät am Abend sind, ist das Gebäude praktisch immer geöffnet. Neben den Ausstellungen bietet es etwa ein Café und eine kleine, wenige Regalbretter umfassende Spezialbuchhandlung für Theaterliteratur, von Hamlet-Ausgaben bis zu Texten über Handpuppen oder Kostümgeschichte. Außerdem kann man sich – auch das Teil der niedrigen Schwellen – für diverse Kurse rund um das Theater einschreiben. Ich kenne einige Leute, die diese Art von Kulturkursen sehr ernsthaft betreiben, der Sohn der Tante etwa arbeitet tagsüber in einem Lager und “studiert” außerdem in dieser Form seit Jahren Theater, bringt auch Stücke auf die Bühne. Überhaupt habe ich hier eine große Ernsthaftigkeit in allem, was bei uns unter “Hobby” oder “Freizeitbeschäftigung” läuft. Vor Jahren habe ich ein junges Mädchen kennengelernt, das Ballett tanzte, und es stand völlig außer Frage, dass sie das natürlich beruflich machen würde, dass sie Tänzerin würde. Dafür lerne sie ja tanzen. Einige der Kulturkurse führen zu Berufsbezeichnungen, auch die schon bekannte Tante besucht etwa seit einem Jahr abends Folklore-Tanz-Kurse in einem Institut, und Endes dieses Jahres wird sie sich außer pensionierter Ärztin auch Folklore-Lehrerin nennen. Ich habe darum manchmal etwas Schwierigkeiten zu definieren, was ich so tue außerhalb meines Berufs im engeren Sinne, dass ich beispielsweise weder Chor noch Fotografie professionell betreibe, aber trotzdem konsequent zu den Proben gehe, und das seit vielen Jahren, ohne dafür einen Titel zu bekommen.
Heute Abend habe ich dann wieder einen Film gesehen, auf die Idee hätte ich auch zur eher kommen können. Das Blog könnte zur Zeit auch “Meine Woche mit Ricardo Darín” heißen, ich habe den Oskar-Film “El secreto de sus ojos” geschaut, wo er schon wieder die Hauptrolle spielt.
Der Film kommt für mich nicht an den gestrigen heran. Beides sind sicher kommerzielle Filme, aber “Secreto” ist noch etwas glatter, hallt trotz der aufgeworfenen großen Fragen weniger nach.
“El secreto de sus ojos” spielt auf zwei Zeitebenen, am Rande geht es auch hier um die Diktatur, allerdings nur für einige Passagen. Etwas störend fand ich, dass die zentralen Sätze, deren Korrespondenz ich durchaus auch alleine bemerkt hatte, in einer aus Rückblenden montierten Collage kurz vor Schluss noch einmal alle wiederholt werden, und dann, damit der Zuschauer sie auch ja bemerkt, die allerwichtigsten sogar noch einmal. Das Sentenzhafte mag ich ja nicht so, und die romantische Wendung am Ende schien mir zu optimistisch im Vergleich zum vorigen Verlauf und wenig überzeugend. Eigentlich schien es mir über weite Strecken ein Film über Sexismus, Hierarchien und Geschlechterverhältnis zu sein, auch das wird aber nicht durchgehalten oder bei den beiden Hauptfiguren ziemlich unmotiviert – nagut, wegen der Liebe, irgendwie – einfach aufgelöst. Die Statusdifferenzen werden im Original stark durch einen sehr argentinischen Sprachduktus gestützt, ich wüsste gerne, wie viel davon das Oskar-Kommitee eigentlich mitbekommen konnte.

Kunst am Bau

Bei der Arbeit wird gebaut. Das gilt momentan auch, wenn man kein Maurer ist, bei uns Geisteswissenschaftlern wird jedenfalls gerade ein Gebäudeteil abgerissen und draußen wird planiert und ein anderes Gebäude zerbröselt und irgendwann soll dort ein neues Superdupergebäude entstehen, was an unseres angeschlossen wird.
Direkt hinter der provisorischen neuen Außenmauer aus weißen Ytong-Steinen sitzen Kollegen von mir in ihren Büros, so gut es geht nehmen sie die Baggerzähne hinter ihren Schreibtischen mit Humor. Manchmal fühlt es sich allerdings auch im dritten Stock nicht so an, als hätten die da draußen die Abrissbirne richtig justiert.

Von innen sieht der Gang, der an der Abrisskante endet, so aus – 9. November, ick hör Dir trappsen:


Zoom [Klicken aufs Foto vergrößert es jeweils noch mehr]:


Und plötzlich ist überall Kunst! Underground! Vor einem Fenster im Flur weiter vorne beispielsweise dies:


Nahaufnahme:


(Gut, der Kommentar “Anonyme Installation”, wenn kein Name dabei steht, ist ungefähr so sinn
voll wie der Untertitel “ohne Worte” unter einem Cartoon ohne, nun ja, Worte.)
Nur wenig weiter den Flur runter geht es gleich weiter mit dieser Installation:


Was mag sie bedeuten? Das Schild verrät es gewiss:


Ok. Es ist doch nicht überall Kunst.

Reuen

Aus gegebenem Anlass den ganzen Tag immer wieder über Tätowierungen nachgedacht. Nicht für mich, bewahre. Aber über das Tätowieren an sich und über Motive und Motivationen, und dank Coolcats auf den Körper gebrachtem Satz “fear regret, not failure” beziehungsweise “on n’est vieux que lorsque les regrets ont pris la place de nos rêves” insbesondere über den Zusammenhang von Reue und Tätowierungen. Es gibt bestimmt hochdramatische Motivationen (den Namen eines geliebten Menschen, den man verloren hat), den Wunsch, einen besonderen Moment festzuhalten (die 5 olympischen Ringe auf den Körpern der Teilnehmer der Olympischen Spiele), Liebeserklärungen natürlich, das ist wohl ein Klassiker der populären Motive, die “Gaby” im Herz oder wo auch immer. Oder ästhetische Statements – Verschönerung oder Signal. Im Prinzip kann ich das alles nachvollziehen, theoretisch. Aber machen? Wie vollzieht man den Schritt von vorstellen zu planen zu machen? Ein Schulfreund, der sich “Let love rule” auf den Arm tätowiert hat, erzählte mir, dass Tattoos süchtig machen. Wenn man eins habe, wolle man ein weiteres. Und noch eins. Und plane bereits das nächste.
Damit das erste vieler Probleme, die sich bei mir – neben einer grundsätzlichen ästhetischen Abneigung – auftun: Wenn man sich für ein Motiv entschieden und es sich eingraviert hat und dann ein neues will – dann muss das doch zum ersten passen. Vom Stil, von der Platzierung. Aber will man das Gleiche zwei Mal? Für mich wären zwei oder mehr unterschiedliche Tattoos vermutlich schon darum ein Ding der Unmöglichkeit, weil ich bereits ein blau-weiß geringeltes Shirt zu einer blauen Hose mit Waffelpiqué für unzumutbaren Mustermix halte und mein Baby heimlich wieder umziehe, wenn Percanto Streifen mit Punkten kombiniert hat oder mehr als zwei Farben (einschließlich Weiß).
Dann: Wie sich für DAS richtige Motiv entscheiden, wenn es denn unbedingt ein Tattoo sein muss? Woher weiß man, dass es genau dieses Bild oder dieser Satz sein soll? Vielleicht ist einem dieser Satz später so fremd wie ein “Abi 2001″-Schild auf der Heckscheibe, besonderer Moment hin oder her? (Nein, hatte ich nicht, weder Abi 2001 noch eine Heckscheibe.) Oder so peinlich und fern wie die Bilder aus der Teddybärenphase mit zwölf? Oder man findet einfach ein noch schöneres? Okay, dann tritt vermutlich der obere Fall ein, und man lässt sich ein weiteres Tattoo stechen, solange Platz ist. Aber bereut man dann nicht doch das ältere Bild, den älteren Text, die ältere Ästhetik?
Was natürlich das Hauptproblem einschließt: Wie soll man sich in alles in der Welt für so etwas Irreversibles entscheiden? Woher weiß man, dass es DAS ist? Ich weiß ja nicht mal sicher, ob es wirklich Pistazieneis sein soll, obwohl die Erfahrungen damit gut sind.
Ich habe auch Ohrringe, in jedem Ohr einen, was mich ungefähr zwei Jahre Probieren (Plastikperlen und ausgeliehene Ohrringe mit Tesafilm an die Ohrläppchen kleben) gekostet hat. Und nun trage ich seit 17 Jahren Ohrringe, jeden Tag, meist total revoluzzerhafte Perlen, und habe es nicht bereut (wenn auch hinterfragt). Insofern kann auch ich irreversible Entscheidungen treffen. Die irreversibelste Entscheidung von allen ist natürlich Baby B. Und zugleich mein größtes Glück, weshalb mir die Irreversibilität immer noch den Atem verschlägt vor Dankbarkeit. Und wenn ich seinetwegen eine Art natürliches Pigment-Tattoo behalten sollte, bitte, geschenkt.
Dennoch schaffe ich es nicht, den Schritt oder die Schritte zur Tätowierung nachzuvollziehen. Wie entscheidet man das? Und das Nachdenken über Tattoos bestätigt mir nicht nur meine eigene Spießigkeit (wobei Arschgeweihe vielleicht auch eher Nachweis von Spießertum und Angepasstheit sind denn Zeichen von Flippigkeit oder ausgeprägter Individualität), sondern auch meine Unentschlossenheit in einigen Belangen. Nach einem halben Jahr in dieser Wohnung hängen noch immer keine Bilder, weil ich nicht sicher bin, welches wo hängen sollte. Dabei können wir jederzeit einen neuen Nagel in die Wand schlagen, und wenn wir zu viele Löcher in der Tapete haben, können wir umziehen, was vermutlich noch viel früher geschehen wird. Vielleicht sogar bevor ich mich durchgerungen habe, den wundervollen kleinen König endlich über den Esstisch zu hängen. Überflüssig zu erwähnen, dass der Künstler entscheiden musste, welches der in die engeren Wahl gekommenen Bilder ich bekomme, oder? Und obwohl ich glaube, dass er richtig entschieden hat (obwohl natürlich die Gescheiterte Hoffnung und Ein kalter Tag auch großartig sind, und natürlich die Maria), trotzdem würde es mir überaus schwer fallen, jemandem meinen Körper zum Bemalen zu überlassen. Ohne Möglichkeiten der Retusche.
Zusammengefasst kann ich weder entscheiden noch jemand anderem alle Entscheidungen überlassen. Zusammengefasst bin ich spießig und bieder und feige. Zusammengefasst denke ich zu viel an mein zukünftiges Ich und weniger an mein gegenwärtiges. Zusammengefasst hätte ich
, um auf Coolcats tätowierten Text und somit den Auslöser dieser Überlegungen zurückzukommen, in puncto Tattoos eher Angst, die Tat zu bereuen als das Unterlassen. Aber hey, zusammengefasst brauche ich mir wenigstens einige Gedanken zu meinem Dekolleté nie zu machen. (Hihi.)

44 tage – ausnahme/zustand

Neiki als Artist in Residence bei Percanta.
In der Sidebar gibt es seit heute Nacht und noch fast 44 Tage lang Kunst.
Nach “H&M Schleyer” 1997 und 2002 (rechts eines von 12 Bildern der Serie 2002) fertigt Neiki dieses Jahr 44 tagesaktuelle Versionen eines deutschen Herbstes, die Schlagzeile der Stunde wird immer hier zu sehen sein, die gesamte Serie – in process – nebenan auf seiner eigenen Seite.

Den standesgemäßen Anfang von “44 tage – ausnahme/zustand” machte am 5. September Frau Merkel, als weitere Protagonisten folgten Stegner, Fritz G. und gestern Bin Laden (im Moment noch in der Sidebar). Wer heute und morgen teilnimmt, hängt noch von der Nachrichtenlage ab.
Ich bin gespannt.
Bis Neikis Gästebuch aktiviert ist, dürfen Nachrichten an ihn gerne hier hinterlassen werden. In Vorwegnahme der Online-Durchsuchung werden wir das Postgeheimnis nicht wahren.